Andreas Johann — Über mich

Ich designe auf der Ebene,auf der das eigentliche Problem liegt.

Interaktion. Produktsysteme.Und die Organisation dahinter.

Ich gestalte bei SAP Enterprise-Produkte und Interaktionen mit KI. Dabei mache ich komplexe Abläufe verständlich und nutzbar — von Research über Interaktionsdesign bis zur Umsetzung. Mit DesignOps arbeite ich außerdem an den Bedingungen, unter denen Teams bessere Produkte entwickeln können.

Der rote Faden bleibt derselbe: Komplexität so weit klären, dass daraus gute Entscheidungen werden.

Hintergrund

Mein Weg ins Design begann nicht mit Screens. Er begann mit Systemen.

Im Maschinenbau habe ich gelernt, das Zusammenspiel von Komponenten, Randbedingungen und Abhängigkeiten zu verstehen — und die Folgen einer Entscheidung für das gesamte System mitzudenken. Human Factors rückte den Menschen ins Zentrum: Wahrnehmung, Kognition, Verhalten, Vertrauen und Entscheidungen unter realen Bedingungen.

Im Produktdesign kommen beide Perspektiven zusammen. Ich habe digitale Verwaltungsservices für Bürgerinnen und Bürger sowie Sachbearbeitende, Enterprise-Workflows und Interaktionen mit KI gestaltet. Dabei verbinde ich Research mit Nutzerabläufen, Interaktionsmodellen, Prototypen und Validierung, damit komplexe Systeme im Detail ebenso wie im Gesamtbild nutzbar werden.

Mit DesignOps erweitert sich diese Verantwortung auf das Team rund um das Produkt. Transparenz über die gemeinsame Arbeit, Koordination und Kompetenzaufbau helfen dabei, Abhängigkeiten zu klären und fundierte Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit Design Leads und Management gestalte ich diese Bedingungen und behalte ihren Beitrag zur Produktqualität im Blick.

Produktdesign bleibt mein Fundament. Ich arbeite an Interaktionen, Produktsystemen und organisatorischen Bedingungen, wenn ich damit die Erfahrung der Menschen verbessern kann, die das Produkt nutzen.

Design auf drei Ebenen

Eine gute Experience hängt von mehr ab als von einzelnen Screens. Ich arbeite auf drei verbundenen Ebenen: den Bedürfnissen der Menschen, dem Verhalten des Produkts und den Bedingungen, unter denen das Team es gut umsetzen kann.

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Interaktion

Wie versteht, entscheidet und handelt ein Mensch?

Ich gestalte, wie Menschen eine Situation verstehen, Entscheidungen treffen und weiterkommen. Dazu gehören klare Abläufe, hilfreiches Feedback, sichtbare Zustände und Wege aus Fehlersituationen. Mit Interviews, Usability-Studien und Prototypen prüfe ich das Interaktionsmodell und verfeinere die Details.

InteraktionsdesignNutzerforschungPrototypingZustände & Fehler

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Produktsystem

Wie greifen Workflows, Regeln, Akteure und intelligentes Systemverhalten ineinander?

Ich verbinde Nutzerabläufe mit Prozessregeln, Rollen und Systemverhalten. Bei KI-Erfahrungen gehört dazu, wie Menschen ihre Absicht ausdrücken, Ergebnisse prüfen und eingreifen. Bei Enterprise-Workflows geht es darum, komplexe Logik nutzbar zu machen und gemeinsam mit der Entwicklung in eine umsetzbare Experience zu übersetzen.

Workflow-GestaltungKI-InteraktionSystemmodellierungDesign & Umsetzung

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Organisation

Was brauchen viele Teams, um verlässlich gute Designentscheidungen zu treffen?

DesignOps ergänzt meine Produktarbeit um die Perspektive auf das Team. Ich schaffe Transparenz über Designarbeit und entwickle Abstimmungsroutinen, Qualitätsreviews und Lernprogramme, die Teams wirksamer arbeiten lassen. Das Ziel ist konkret: bessere Produktentscheidungen, klarere Zusammenarbeit und stärkere Designkompetenzen.

DesignOpsTeamübergreifende ZusammenarbeitKI-EnablementDesignqualität

Wie ich arbeite

So weit herauszoomen, bis der eigentliche Engpass sichtbar wird. So weit hineinzoomen, bis die Lösung konkret wird.

Am Anfang stehen die Menschen, ihre Aufgabe und die Rahmenbedingungen. Ich nutze qualitative und quantitative Forschung, vorhandene Erkenntnisse und Gespräche mit Produktmanagement und Entwicklung, um sie zu verstehen. Daraus entwickle ich Nutzerabläufe, Interaktionsmodelle und Prototypen, prüfe die entscheidenden Annahmen und verfeinere das Design gemeinsam mit dem Team.

KI prägt meine Arbeit auf zwei Arten. Ich gestalte, wie Menschen mit intelligenten Systemen arbeiten, sie steuern, ihre Ergebnisse prüfen und korrigieren. Gleichzeitig nutze ich KI für Analyse, Exploration, Research-Planung und Umsetzung und prüfe die Ergebnisse anhand von Nutzererkenntnissen und technischen Rahmenbedingungen. Im Par-for-Each-Projekt verband dieser Ansatz Kunden-Research und Interaktionsdesign mit einer geprüften Umsetzung mithilfe von Claude Code.

Ich bleibe beteiligt, wenn aus dem Design ein Produkt wird, und prüfe mit der Entwicklung Usability, Konsistenz und Barrierefreiheit. Wenn wiederkehrende Probleme mehrere Teams betreffen, nutze ich denselben Ansatz im DesignOps-Kontext: Abhängigkeiten sichtbar machen, gemeinsame Entscheidungen ermöglichen und Arbeitsweisen entwickeln, die Teams dauerhaft nutzen können.

Entscheidungen auf Erkenntnisse stützen

Bedürfnisse und Rahmenbedingungen durch Research und Beobachtung verstehen und die Annahmen prüfen, die die Experience prägen.

Systemverhalten verständlich machen

Zustände, Feedback und Konsequenzen klar vermitteln, besonders wenn Automatisierung oder KI Ergebnisse weniger vorhersehbar machen.

Design bis in die Umsetzung begleiten

Gemeinsam mit der Entwicklung die Gestaltungsabsicht erhalten und Usability, Konsistenz und Barrierefreiheit prüfen.

Gute Arbeit wiederholbar machen

Mit DesignOps Zusammenarbeit und Kompetenzen stärken und den Beitrag zu Produktentscheidungen und Qualität im Blick behalten.

Externe Perspektive

Schriftliche Beurteilungen aus meiner Arbeit bei SAP und ]init[. Die folgenden Auszüge stammen aus dem SAP-Zwischenzeugnis.

“Er verbindet umfassende analytische und konzeptionelle Fähigkeiten mit einem ausgeprägten Verständnis des geschäftlichen Kontexts und löst auch anspruchsvollste Aufgaben souverän und kompetent.”
“Seine Kommunikationsstärke setzt er gegenüber Kunden, in Teams und in Präsentationen sehr überzeugend ein und fördert dabei konsequent die Zusammenarbeit.”

Außerhalb von Design

Vieles von dem, was mich außerhalb der Arbeit beschäftigt, stärkt genau die Eigenschaften, die ich auch im Design wichtig finde: Aufmerksamkeit, Rhythmus, Neugier und die Bereitschaft, immer weiterzulernen.

Andreas performing live

Musik

Seit mehr als 20 Jahren spiele ich Gitarre; viele Jahre davon habe ich Songs geschrieben, gesungen und live gespielt. Musik hat mir früh gezeigt, wie stark Timing, Struktur und Emotion ein Erlebnis prägen — oft lange bevor man erklären kann, warum.

Denken

Psychologie, Philosophie und lange Gespräche darüber, wie Menschen die Welt interpretieren, tauchen immer wieder in den Fragen auf, die ich auch ins Design mitnehme.

Bewegung

Training ist für mich ein guter Gegenpol zu abstrakter Arbeit: Wiederholung, Belastbarkeit und unmittelbares Feedback.

Und irgendwo dazwischen bin ich auch noch ein ziemlich engagierter Katzenpapa.

Berufliche Entwicklung

Mein Hintergrund verbindet Maschinenbau, Forschung und Produktdesign. Jede Rolle hat eine Perspektive ergänzt, die ich bis heute nutze — auch um die Zusammenarbeit von Teams zu verbessern.

2025 — heute

SAP — UX Design Specialist · DesignOps

Bei SAP arbeite ich an Research, Interaktionsdesign und Umsetzung für Enterprise-Workflows, unter anderem in SAP Build Process Automation, sowie an Erfahrungen für die Zusammenarbeit mit KI. In Joule Studio gehören auch DesignOps-Aufgaben dazu: Transparenz über Designarbeit, KI-Enablement, Qualitätspraktiken und Abstimmung zwischen Squads mit Design Leads und Management.

Produktdesign · KI-Interaktion · DesignOps

2021 — 2025

]init[ AG — UX Consultant

Ich gestaltete digitale Verwaltungsservices und regulierte Workflows für Bürgerinnen und Bürger sowie Sachbearbeitende und übersetzte dabei politische Vorgaben, Verwaltungslogik und Nutzerbedürfnisse in funktionierende digitale Produkte.

Service-Komplexität → nutzbare Produktsysteme

Kognitionspsychologie & Kognitive Ergonomie

Technische Universität Berlin — UX Researcher

Human-Factors-Forschung zu automatisiertem Fahren und sicherheitskritischen Warnsystemen mit der Frage, wie Menschen Automation und Informationen unter realistischen Bedingungen wahrnehmen und darauf reagieren.

Technische Systeme → menschliches Verhalten

TU Berlin · Formula Student

Maschinenbau

Ingenieurstudium und interdisziplinäre Rennwagenentwicklung haben die Systemperspektive geprägt, die bis heute unter meiner Designarbeit liegt: Randbedingungen, Schnittstellen, Abhängigkeiten und die Folgen lokaler Entscheidungen.

Teile → Systeme

Lass uns ins Gespräch kommen

Arbeitest du an einem komplexen Produkt oder einem intelligenten Workflow?

Erzähl mir, was Menschen damit erreichen sollen und wo die Nutzung schwierig wird. Ich unterstütze dich mit Research, Interaktionsdesign und bei den Systemen oder Arbeitsweisen, die das Produkt prägen.