Im Maschinenbau habe ich gelernt, das Zusammenspiel von Komponenten, Randbedingungen und Abhängigkeiten zu verstehen — und die Folgen einer Entscheidung für das gesamte System mitzudenken. Human Factors rückte den Menschen ins Zentrum: Wahrnehmung, Kognition, Verhalten, Vertrauen und Entscheidungen unter realen Bedingungen.
Im Produktdesign kommen beide Perspektiven zusammen. Ich habe digitale Verwaltungsservices für Bürgerinnen und Bürger sowie Sachbearbeitende, Enterprise-Workflows und Interaktionen mit KI gestaltet. Dabei verbinde ich Research mit Nutzerabläufen, Interaktionsmodellen, Prototypen und Validierung, damit komplexe Systeme im Detail ebenso wie im Gesamtbild nutzbar werden.
Mit DesignOps erweitert sich diese Verantwortung auf das Team rund um das Produkt. Transparenz über die gemeinsame Arbeit, Koordination und Kompetenzaufbau helfen dabei, Abhängigkeiten zu klären und fundierte Entscheidungen zu treffen. Gemeinsam mit Design Leads und Management gestalte ich diese Bedingungen und behalte ihren Beitrag zur Produktqualität im Blick.
Produktdesign bleibt mein Fundament. Ich arbeite an Interaktionen, Produktsystemen und organisatorischen Bedingungen, wenn ich damit die Erfahrung der Menschen verbessern kann, die das Produkt nutzen.